| Wildunfälle - Mit
Vorsicht durch die Dämmerung |
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Bei Unfällen mit Wild werden jährlich mehr als 30 Menschen
getötet und rund 1500 zum Teil schwer verletzt. Dabei entstehen Sachschäden
von über 450 Mio. Mark. Auto- und Motorradfahrer haben meist wenig Chancen,
Wildunfälle zu vermeiden. Nach einer ADAC-Untersuchung ist die Gefahr vor
allem in der Morgen- und Abenddämmerung auf gering befahrenen Landstraßen
besonders groß. Dabei steigt das Unfallrisiko zur Paarungszeit im April/Mai
deutlich an. Genauso wie im Herbst, wenn das Wild häufig die Straße
überquert.
Hier einige Tipps, wie man Wildunfällen aus dem Weg fahren kann:
In jedem Fall warnt der ADAC davor, dem Wild auszuweichen, wenn das Risiko besteht, gegen einem Baum zu prallen, im Straßengraben zu landen oder den Gegenverkehr zu gefährden. Ein Wildunfall muss bei der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle gemeldet werden. Dabei sollten auch möglichst genaue Angaben über die Begleiterscheinungen wie Fahrbahnzustand, Wetter oder die Bepflanzungen rechts und links der Straße gemacht werden. Dadurch können die Behörden, Jagdverbände und Jagdpächter Gegenmaßnahmen ergreifen, um Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Die Wildunfälle könnten weitgehend vermieden werden, wenn an allen gefährdeten Straßen der vom ADAC geförderte Duftzaun installiert würde. An den bis heute 12 400 km mit einem Duftzaun geschützten Straßen sind die Wildunfälle um bis zu 100 Prozent zurückgegangen. Nach Schätzungen müssten noch etwa 15 000 km Straßen gesichert werden. |
| Quelle: ADAC |